spc - 7. Segeltag - 27.08.10 go to ... 21.08. 22.08. 23.08. 24.08. 25.08. 26.08. 27.08. 28.08.

RDS : Klaus
Kitchen Boys : Tono & Klaus


Tages-Telegramm :
(Wetter mit Gewitterwarnung, dann besser den direkten Weg Richtung N in die Heimatmarina, solche Böenfelder hatten wir noch nicht erlebt, Schwell an der Tankstelle, rückwärts in die Marina, abklatschen, Rückgabe der Yacht, ab in die Altstadt von Split, dann verdient in die Koje und schlafen)

Start :43°09,74´N016°23,61´EACI Palmizana Pakleni
Ziel : 43°30,10´N016°26,00´EACI Marina Split

9:30 Uhr ab ACI Palmizana Pakleni - 5:00 Std in Fahrt - an ACI Marina Split 14:30 Uhr
21,7 sm durchs Wasser - Motor 4,4 sm und Segel 17,3 sm |-| 22,5 sm GPS | 3,0 kn/h

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spc :
08:00 Uhr all hands on deck, denn das war ja auf diesem Törn unsere „normale“ Aufstehzeit. Na ja, so richtig wach waren wir nicht, denn wir hatten nicht lange schlafen können. Tono hatte wieder frisches Brot geholt und es gab lecker Frühstück.

Der Wetterbericht um 09:30 versprach einen von SSO auf S drehenden und von 3 auf 5 Bft. zunehmenden Wind mit Gewitterwarnung. Der am Vorabend besprochene Schlag Richtung Solta und an der Westküste zur Heimatmarina wäre zwar windmäßig i.O. gewesen, aber wir entschieden uns zwischen Brac und Solta den direkten Weg Richtung N zu nehmen und nochmals möglichst lange zu segeln.

  

Klaus legte um 09:30 Uhr ab, etwas zu schnell ab und das Dingi verfing sich in der Mooringleine, Detlef enttörnte die Leine schnell und es ging auf Wasser raus. Wir setzten nur die Fock an BB und es ging mit 5 – 7 Knoten Richtung Meerenge zwischen den Inseln Brac/Solta die wir um 11.30 Uhr passierten. Kurze Zeit später hieß es Motor an, da der Wind eingeschlafen war. Das dauerte aber nicht lange an und um 13.00 Uhr ging es mit der Fock an BB weiter. Aber das Wetter veränderte sich schnell. Zwischen Brac und Split kamen in regelmäßigen Abständen Böenfelder, die sich immer mehr von 5 und zuletzt auf 7 Bft. steigerte, quasi mit jedem Böenfeld eine Windstärke mehr und zwischen durch wenig Wind = so was hatten wir noch nicht beobachtet. Dann auf kürzestem Weg in den Heimathafen wobei wir auf die vielen Fähren achten mussten.


Motor an und hinein in die ACI Marina. Um 14:00 Uhr wurde die Rafaela voll getankt. Das war ziemlich abenteuerlich, da vor der Tankstelle ein richtig starker Schwell stand aber das Anlege- und Ablegemanöver klappten gut. Dann ging es in Rückwärtsfahrt in die Marinaeinfahrt und in die Gasse von Pier D hinein. Um 14:15 Uhr war die Rafaela mit Ihrem Po wieder an Ihrem gewohnten Steg. Wir klatschten uns ab mit einem hihi-haha-hoho. Detlef als Skipper wurde ein ernstgemeintes und besonderes Lob ausgesprochen, dass alles so gut geklappt hat. Die Rafaela ließ uns zu keiner Zeit im Stich, es war nichts kaputt gegangen. Aber --- das Wetter. Ein Törn der etwas anderen Art mit Yugo-Begegnung war zu Ende.

Die Übergabe der Yacht war völlig unproblematisch, die Taucher gaben auch für das Unterwasserschiff ihr o.k.. Wir konnten die Nacht noch an Bord schlafen, mussten aber um 09:00 Uhr das Schiff am andern Morgen verlassen, da eine Folgecharter bestand.

Die letzten Vorräte wurden von Klaus zu Essen verarbeitet und mit kaltem Bier, das Tono von dem Kiosk in der Marina holte wurde gegessen. Dann ging´s zum Duschen und es wurde ausgespannt.

  

Um 18:00 Uhr brachen wir auf um uns die Altstadt von Split anzusehen – natürlich mit einem Shuttleboot das uns vom Marinarestaurant direkt in die Altstadt brachte.

  

Wir landeten am riesigen Fußgängerhauptkai an. Dann ging es durch die engen Gässchen, vieles wurde gerade renoviert. Wir fassten einem unbekannten noch an den großen Zeh, dann wurde auf einer großen Plaza gegessen, nicht so ganz toll aber für 50 € preisgünstig. Dank an Bernd, der die Rechnung übernahm.

    

Zurück am Hauptkai gab´s noch Espressi und wir ließen das abendliche Leben an uns vorbeitreiben. Von der Segelwoche waren wir doch alle ziemlich geschafft aber auch völlig relaxed.

  

Auf Telefonanruf kam das Shuttle und um 22:00 Uhr waren wir wieder an Bord. Wir machten uns noch ein par Mixed-Getränke und vielen in die Kojen.


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