spc - 5. Segeltag - 25.08.10 go to ... 21.08. 22.08. 23.08. 24.08. 25.08. 26.08. 27.08. 28.08.

RDS : Detlef
Kitchen Boys : Tono & Klaus


Tages-Telegramm :
(leckeres Frühstück, gut gebunkerter Badel, mieses Wetter wurde bestätigt, Tagestörn wurde neu besprochen, Motor brumm brumm brumm immer gegenan bei immer höheren Wellen, dass macht keinen Spaß war aber ohne Alternative, Wetterbesserung in der Tri Luke und ein schöner Ausklang in der Abendbucht vor Anker)

Start :42°47,22´N017°22,70´EBucht Polace auf der Insel Mljet
Ziel : 42°55,64´N016°39,93´ETriLuke auf Korcula

9:55 Uhr ab Bucht Polace auf der Insel Mljet - 5:25 Std in Fahrt - an TriLuke auf Korcula 15:20 Uhr
36,8 sm durchs Wasser - Motor 36,8 sm und Segel 0 sm |-| 36,7 sm GPS | 7,0 kn/h

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spc :
Detlef und Tono holten mit dem Dingi im badelfeinen Supermarkt an Land frisches Brot und den Ersatz für die am Vorabend „über Bord gegangene“ Flasche.

  

Um 08:00 Uhr stärkten wir uns für den Tag. Die Wetterprognose vom Vorabend wurde leider um 09:30 Uhr bestätigt. Dann, ja das hatte auch noch gefehlt, viel unser Laptop aus (Kühlung funktionierte nicht mehr) und Detlef und Bernd mussten sich mit dem Bord- und Hand-GPS auseinandersetzen. Die Tagesroute wurde so geplant, dass wir von Mljet Richtung Korcula anlaufen, dann an der Südseite von Korcula entlang und an der westlichen Inselspitze in der tief eingeschnittenen Bucht Vela Luka unseren Abendanker werfen = 40 sm lagen danach vor uns.
Alte Törnplanung adee, aber hoffentlich können wir wenigstens ein bisschen die Segel setzen.

    

Die Sonne schien trügerisch, aber wir konnten, im Gegensatz zu gestern, die Landschaft um uns herum sehen. Um 09:50 Uhr wurden die Festmacher von der Bojenmooring losgemacht. Es wehte ein kaum merklicher Wind aus ONO und das Barometer zeigte 1010 und veränderte sich nicht. Gegen Mittag nahm dann der Wind deutlich auf 4 – 5 Bft. Zu und drehte auf NNW und NW. Der Wind kam fast genau gegenan und wir motorten uns durch die Wellen. Ein anderes Ziel bot sich auch nicht an, sodass das kreuzen unter Segel auch ausfiel.
Vorhersagegemäß frischte der Wind knapp über 5 Bft. auf und die Wellen türmten sich auf 2 Meter Höhe auf. Detlef kochte während der Fahrt Nudeln, die wir bei gedrosseltem Motor schnell aßen, dann wieder mit Gas gegenan. Wir befanden uns zwischenzeitlich kurz vor der Westspitze von Korcula und es bot sich an einen Blick in die kleine Ankerbucht Tri Luke zu machen, denn der Hafen Vela Luka sah auf der Karte und der hafenbeschreibung nicht grade sehr einladend aus. Also Kurswechsel mit noch einem Duschbad von einer seitlich hohen Welle und wir genossen die Stille der Bucht. Nach 5 ½ Stunden und 36,8 sm unter Motor stand fest, heute wird nicht mehr gesegelt.

Wir warfen am Eingang der westlichsten der 3 Buchten bei 10 Meter Wassertiefe den Anker mit 30 Meter Kette. Der Anker hielt gut und nach dem Anleger wurde ein bisschen, im doch kaltem Wasser, geplanscht.

    

  

Um 17:00 Uhr wurde das Dingi klar gemacht und Detlef, Bernd und Tono wollten erkunden ob das Restaurant am Ende unserer Bucht offen hatte, leider nicht und die 3 brausten im Dingi an Klaus und der Rafaela vorbei in die beiden anderen Buchten, die man nicht voll einsehen konnte. Nach einer Stunde hieß es: Wir kochen heute selber - mangels Alternative. Mittlerweile waren 6 Segelyachten angekommen die am Ende der Bucht Anker mit Landleinen auslegten.

    

Detlef zauberte aus den Resten des Mittagsmenü ein Abendmahl an Bord, das richtig gut schmeckte = 150 € gespart, auch nicht schlecht, zumal viele Kurzgetränke gratis waren = gut das wir am morgen ein kleines Badelfläschchen gebunkert hatten.

Der Regen hörte auf und die Sonne blinzelte uns des öfteren durch die immer kleiner werdenden Wolken an. Sollten wir denn doch noch in den letzten Törntagen das sonst gewohnte Urlaubswetter bekommen?

Ein schöner Ausklang an Bord in einer schönen Bucht, dass musste auch mal sein!

  



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