spc - Fazit  -  9.spc-Törn Süd Dalmatien

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Was war für uns neu und anders auf diesem Törn ?

Das Wetter / der Wind:
Wir hatten bewusst diese Jahreszeit für unseren Törn ausgesucht mit der Überzeugung, dass die Frühjahrsstürme vorbei sind, die Wetterlage stabil ist und die Temperaturen, auch im Wasser moderat sind. Also, wir erwarteten schönes Segel- und Urlaubswetter. Das hatten wir dann leider überhaupt nicht. Bis auf einen Tag war unser Törn vom Winde verweht und von Regen und Gewitter begleitet. Der Basisleiter unseres Vercharterers sagte uns bei Rückgabe der Rafaela, dass er seit 20 Jahren so ein Wetter um diese Zeit nicht erlebt hat.

In unserer Segelwoche hat uns wohl der letzte JUGO (Scirokko) der Frühjahrssaison erwischt. Dies ist ein warmer, feuchter Wind aus südlichen Richtungen, der Sand aus der Sahara mitbringen kann (Sand konnten wir aufgrund des Regens nicht feststellen = ist wohl nicht soweit gekommen). Der Himmel ist verhangen, die Luft sehr feucht und nicht selten mit Regen begleitet. Der Yugo setzt nicht plötzlich ein sondern braucht mehrere Tage um sich zu entwickeln (das können wir nur bestätigen). Manchmal hatten wir den Eindruck dass sich unser JUGO mit einer Bora aus NNO traf … aber dass konnte ja nicht sein. Fazit: Wir wünschen keiner Crew ein solches Törnwetter.

Der Törn:
Eigentlich wie immer, aber wir haben richtig viele Meilen runtergesegelt, leider auch „runtergemotort“. Wir verbrachten viele Stunden, so viel wie noch nie an Bord. Unsere Planung war schon am 1. Tag Makulatur und wir mussten uns nach der Wetterlage richten, die aber von den Windrichtungen unberechenbar blieb. So wurde aus einem geplanten guten Segeltag (aufgrund des aktuellen angesagten Windes) oft ein Motorschlag mit Welle gegenan.

Das Revier:
Süddalmatien ist zwar nicht ganz mit den Kornaten, die wir in 2005 durchsegelten, zu vergleichen – aber auch ein tolles abwechslungsreiches Segelrevier. Leider konnten wir viele der geplanten einsamen Ankerbuchten mit einer Konoba wetterbedingt nicht anlaufen und auch keine Sight-Seeing-Touren unternehmen. Klaus hat ja immer gerne draußen in der Plicht geschlafen, aber das war überhaupt nicht möglich. Bei Sonnenschein kommt sicher die volle Schönheit des Reviers zur Geltung. An sich sollten wir den geplanten Törn zu einer anderen Zeit wiederholen.

Die Aufgabenverteilung in unserer spc-Crew:
Die spc-Crew ist zwischenzeitlich perfekt. Tono fügte sich nahtlos in die Crew ein und war eigentlich so gefühlt, als wenn er schon immer dabei war. Auch seglerisch konnte Tono uns ja schon beim Watt & Meer Törn in 2008 überzeugen. Über Bernd und Klaus gibt es nicht viel zu berichten. Diese erfüllten, fast von den anderen unbemerkt, ihre Bordaufgaben. Unser Skipper Detlef (zum 4. Mal verantwortlicher Skipper) hatte bei dieser gut funktionierenden Crew selbst in schwierigeren Situationen keine Leitungs- und Führungsprobleme.

Detlef Brox gab wie immer in der Vorbereitung Vollgas. Die von Ihm entwickelte „Software Kojenbelegungsanalyse „spc-Koba“ sorgt für eine klare Belegungsorientierung. Detlef versorgte uns bereits am 13.01.2009 mit einem tollen Bordbuch, mit allem was für unseren Törn im Mai 2009 gebraucht wurde. Alle Infos hierzu können den weiteren Unterlagen auf unserer Homepage entnommen werden.

Danke Detlef, Du hast Dir wahnsinnig viel Arbeit gemacht, alles toll vorbereitet und warst ein toller Skipper.

Ach so, es gibt auch noch einen kleinen Film mit Ausschnitten von unserem Segel- und Bordleben auf unserer Homepage = Detlef wird noch mal zum richtigen Filmemacher = Klasse!


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Jetzt aber Achtung, denn es kommt wieder das "Einzelqualifikationsresümee" aus Sicht des Skippers Detlef über die vor-, während- und nach dem Törn kerngesunden sixpackies:

Bernd Bakenecker (Navi- und Weatherman)
Detlef Brox (Skipper)
Klaus Torner (Co-Skipper)
Tono Vehoff (Team- und Lawman)

Thanks :
Liebe Crew, vielen Dank an jeden Einzelnen von Euch! Mir hat der 9.spc-Törn trotz einiger widriger Umstände sehr viel Spaß gemacht. Mit Tono haben wir einen Mitsegler gefunden, der sich bereits zum 2.Mal nahtlos ins spc-Gefüge eingepasst hat.
Immer hilfsbereit, aufmerksam, interessiert und überall einsetzbar. Klasse Tono.
Zu Bernd und Klaus muß man nicht mehr viel sagen, die wissen was wann wo wichtig ist und packen es an.

Wishes :
Safety first & happiness together = HiHi-HaHa-HoHo - the spc-Winners take it all!

Ein gelungener Törn mit kleiner Besatzung in unbekannten Gefilden. Was erwartet uns im nächsten Jahr. Wer segelt mit? Werden wir heimisch bleiben und gehen vielleicht in die Ostsee = rund Rügen oder dänische Südsee oder, oder, oder? Planen wir wieder einen Törn in fernen Gewässern = Elba, Korsika, Jugoslawien oder, oder, oder? Es gibt noch vieles seglerisch zu erleben. Auf jeden Falls gib´s einen Törn in 2010!! Wir werden das sicher alles auf unseren internen spc-Nach- und dann schon wieder spc-Vorbesprechungen ausgiebig besprechen.

Are you ready for sailing-off ?

Mast- und Schotbruch

die six-pack-crew

Klaus (Logbuch) & Detlef (Internet)



Thanks / Copyrights
Einige Aussagen in diesem Törnbericht wurden aus den genannten Quellen übernommen. Diese waren eine große Hilfe. Ausdrücklich möchten wir der Charter Pool - Haltern und Aba Vela für Ihr professionelles Management danken. Wir kommen wieder.

 9.spc-Törn


Ist-Kosten-Aufstellung für die 4-köpfige-spc (Vollpension mit Allem drum und dran) :

1.554Charterpreis "Rafaela" Bavaria 39 Cruiser
1.112Flug mit GermanWings
180Parken, Taxifahrt Flughafen - ACI Marina
0Skipperhaftpflicht / Kaution / Charterausfall Versicherung
120Kleidung, Karten, Literatur, etc.
188Extras - Außenborder / Endreinigung / Steuern
1203 x Hafengebühren
80Diesel
700Bordkasse (Vollpension "vom Feinsten")

4.054: 4 = € 1.014 pro Pirat - nicht ganz billig, aber ein gutes Preis- Leistungsverhältnis!


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