spc - 6. Segeltag - 04.06.09 go to ... 30.05. 31.05. 01.06. 02.06. 03.06. 04.06. 05.06. 06.06.

RDS : Bernd
Kitchen Boys : Bernd & Detlef


Tages-Telegramm :
(Der frühe Vogel fängt den Wurm = früh aufgestanden, richtig tolles Schönwettersegeln, eine Bucht zum träumen und absoluter Geheimtipp, von der ACI-Marina mit 300 PS und 33 Knoten Transfertaxi nach Hvar, ein heimeliges Gartenrestaurant in der Altstadt und lecker essen, 24:00 hihi-hahah-hoho = Bernd herzlichen Glückwunsch zum neuen Lebensjahr, Krach von den Yugos bis um 05:00 Uhr morgens, dass muss nicht sein)

Start :42°55,64´N016°39,93´ETriLuke auf Korcula
Zwischenziel : 43°05,51´N016°41,83´EAnkerbucht Lovice auf Scredo
Ziel : 43°09,74´N016°23,61´EACI Palmizana Pakleni

8:15 Uhr ab TriLuke auf Korcula - 8:30 Std in Fahrt - an ACI Palmizana Pakleni 16:45 Uhr
35,1 sm durchs Wasser - Motor 3,6 sm und Segel 31,5 sm |-| 35,1 sm GPS | 4,0 kn/h

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spc :
Schon um 07:00 Uhr kam Bewegung an Bord, nachdem wir uns am Vorabend alle zeitig in die Koje fallen ließen. Der Wind hatte am frühen morgen auf SO gedreht und wehte jetzt voll in die Bucht hinein. Das hatte zur Folge, dass alle Yachten mit Landleinen sich verholen und neu festmachen mussten was viel Bewegung und Hallass gab. Wir schwojten, unberührt vom Wind, um unseren Anker am Eingang der Bucht herum. Ein kurzes Frühstück, ein kühles Bad und wir legten schon um 08:10 ab.

  

Das Barometer war etwas auf 1011 geklettert, es wehte ein mäßiger SO und der Himmel war fast wolkenfrei. Das wird dann wohl endlich ein langer und schöner Segeltag. Aus der Bucht heraus konnten wir sofort Segel auf BB setzen und bei einem von 3 auf 5 Bft. auffrischendem SO-Wind ging es raumschots mit teilweise über 8 Knoten in Rauschefahrt bei ruhiger See unserem Tageszwischenziel Scredo entgegen. Super segeln, so hatten wir uns das eigentlich immer vorgestellt = Klasse.

Um 09:15 wurde die Sprayhood und das Bimini heruntergeklappt und wir segelten Cabrio bei schönstem Sonnenschein. Aber es passiert ja immer was, der Laptop viel aus, da das Bordnetz zu instabil war, bei Motor an ging der Laptop wieder. Aber, egal, um 10:30 war Fotoshooting für die gesamte Crew in Crewzeug angesagt. Noch etwas: Wir waren zum ersten Mal auf unserem „Zu-Hause-Plantörn“.

    

    

Wir segelten um die Ostspitze von Scredo mit einem schönen Halse-Manöver und gingen kurz danach in die in Lee liegende Bucht Lovisce. Diese stellte sich als absoluter Geheimtipp heraus. In der westlichsten der 3 zusammenhängenden Buchten machten wir um 12:15 Uhr an einer der zahlreich ausgelegten Bojenmoorings fest. Dann ging es mit dem Dingi in die Konoba „Grill Rato“. Das Ehepaar lebt seit 30 Jahren in der Bucht und hat sich mit dem Restaurant inkl. Wohnhaus ein richtiges Kleinod geschaffen.
Mit Gambas, Oktopussalat ließen wir unsere Mägen verwöhnen. Noch einige Fotos von den vielen Besonderheiten und dann ging es leider nach 1 1/2 Stunden weiter.

    

    

Mit Raumschotwind und Segel an StB ging´s an der Südküste von Hvar entlang bei einem SO von 20 Knoten und ½ Meter Welle. Rafaelea brachte uns mit 6,5 Knoten Fahrt sanft unserem Abendanker entgegen. Hvar war in Sichtweite, Detlef setzte um 14:30 die Segel auf Schmetterlingskurs, den wir 2 Stunden segeln konnten. Wir fuhren am Hafen von Hvar-Stadt vorbei, der an StB in einer Bucht lag, aber wir wollten noch 2 sm weiter.

  

Um 16:45 hatten wir unser Ziel die ACI Marina erreicht und Klaus legte mehr schlecht als recht rk mit Mooringleine an. In dieser Marina lagen wir mit Landstrom sicher. Bei unseren Anlegergetränken schwärmten wir von diesem tollen Segeltag und waren rundherum glücklich.

    

Auch Tonos Wunsch die Stadt Hvar zu besichtigen (vor vielen Jahren machte er dort Urlaub) wurde natürlich gerne erfüllt. Mit dem Wassertaxi, ein Schnellboot mit 300 PS ging es raketenmäßig um 18:10 nach Hvar. In nicht ganz 10 Minuten waren wir an der Hafenmole, 70 anstatt 50 Kuna war uns dieser heiße Ritt mit 22 Knoten Geschwindigkeit allemal wert.

    

Der Hafen bot, wie wir uns überzeugen konnten aufgrund des Schwells keine wirklich Ankeralternative. Wir liefen durch die engen Gässchen und Straßen und genossen die schöne Altstadt. Schließlich fanden wir ein verstecktes Gartenrestaurant „Faria“ vl. Ante Stanic´Tel. 021-741726. Dort wurden wir mit Feigen, Wein, Mixed-Grill aus eigenem Garten und Aufzucht kulinarisch verwöhnt. Dann setzte Regen ein, wir mussten den Garten verlassen und tranken unseren Espresso und Hausschnaps in der Kneipe.

    

    

Gegen 22:00 Uhr ging es dann mit dem Wassertaxi, dass wir per Telefon bestellten zurück zur Marina.

Wir gingen dann in die kleine Hafenkneipe. Um 24:00 Uhr war es dann so weit: Ein kräftiges hihi-haha-hoho tönte durch die Bucht = herzliche Glückwunsch lieber Bernd, zu Deinem neuen Lebensjahr. Die Nacht in der Marina war jedoch unmöglich. Wir haben ja auch schon ausgiebig gefeiert. Aber was in der ACI Marina los war, dass hatten wir noch nicht erlebt. Überwiegend einheimische Kroaten-Crews machten ein höllen Lärm ohne gleichen und besoffen sich besinnungslos. Ab 05:00 Uhr war es dann endlich ruhig und wir konnten noch 2 Stunden schlafen.

    



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