spc - 1. Segeltag - 30.05.09 go to ... 30.05. 31.05. 01.06. 02.06. 03.06. 04.06. 05.06. 06.06.

RDS : Detlef
Kitchen Boys : keiner


Tages-Telegramm :
(Pünktlicher Transfer zur Marina Split, schwupps wir waren da, alle Mann bunkerten super im Supermarket, tolle Ausgangsbedingungen für den Törn, Achtung falsche Marinaausfahrt, anstatt romantischer Abendanker in einsamer Bucht = Hafenlieger w/Wetter, gut gegessen, so kann´s weitergehen)

Start :51°49,70´N007°17,70´EDülmen
Zwischenziel : 50°52,71´N007°07,34´EFlughafen Köln-Bonn
Zwischenziel : 43°32,10´N016°17,96´EFlughafen Split - Kroatien
Zwischenziel : 43°30,15'N016°25,83´EACI Marina - Yachthafen - Split
Ziel : 43°27,06'N016°08,71´EHafen Veli Drvenik

7:30 Uhr ab Dülmen - Autofahrt - Flug - Taxi an Marina 15:30 Uhr

17:00 Uhr ab ACI Marina - Split - 3:15 Std in Fahrt - an Hafen Veli Drvenik 20:15 Uhr
17,4 sm durchs Wasser - Motor 11,5 sm und Segel 5,9 sm |-| 16,4 sm GPS | 5,0 kn/h

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spc :
Klaus war mit seinem Auto, wie verabredet pünktlich um 07:00 Uhr bei Bernd, dann ging’s weiter nach Detlef und Tono. Astrid machte im Pölter noch ein Gruppenabschiedsfoto. Um 09:00 Uhr erreichten wir staufrei den Flughafen Köln Bonn, fuhren ins Parkhaus (Parkhaus 32 mit 39,- € war voll, 59,- € Parkhaus Nord, auch nicht grade billig), checkten ein, gammelten ein bisschen in der Wartezone rum.

    

Um 10:55 Uhr pünktlicher Take Off. Schwupps und wir landeten um 12:50 Uhr in Split.

    

Das Taxi brachte uns innerhalb von 30 Minuten zur Marina und wir standen vor unserer Rafeala, die wir sofort übernehmen konnten.

    

Die Übergabe war professionell, wobei wir leichte Schäden im Oberdeck (unproblematisch) und eine dicke Macke im Baum (hier musste wohl einer vor uns eine richtige Patenthalse gefahren haben) feststellten. Foto zur Dokumentation gemacht, aber der Schaden, der nicht so ohne war, wurde von uns akzeptiert. Wir erhielten noch die Wettervorhersage für die ganze Woche und jede Menge Angelzeug umsonst.

    

Dann ging’s mit alle Mann zum einkaufen. Vom Vercharterer bekamen wir den Tipp und eine kleine Stadtkarte für einen Supermarkt in der Stadt = Gavilovic Trgovina, Supermarket 119, Put Meja 6, Tel. 021-398-948. Diesen erreichten wir zu Fuß in 15 Minuten. Zwischendurch fanden wir, Rassmus sei Dank, einen Wechselautomat um uns die Landeswährung KUNA zu besorgen Kurs = 7,316 also rd .1 zu 7 (als EU-ler sind wir ja grenz- und währungsmäßig schon ziemlich verwöhnt).
Im Laden konnten wir dann aber die Einkäufe für rd. 2.000 Kuna auch mit unserer EC-Karte bezahlen. Der Supermarket war nicht groß aber voll auf Charterkunden und deren Bedürfnisse eingerichtet und preiswert. Kostenlos ging es dann mit unseren Einkäufen für die Segelwoche um 16:00 fast bis zum Steg mit einem Kleintransporter des Supermarktes. Tono sicherte unsere Einkäufe und kroch in die Autokühlung, wir liefen zu Fuß zur Marina zurück. Dann wurde mit alle Mann gebunkert.

    

Blauer Himmel, Sonne, 1021 Luftdruck, einem Wind aus SSW, der im Laufe des Spätnachmittages auf 2 Bft. abflauen sollte, eine problemlose Wettervorhersage, dass sind doch gute Startbedingungen. Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung legte Detlef um 17:10 Uhr ab. Das erste Ablegemanöver funktioniert reibungslos. Dann heraus aus der Boxengasse und nach rechts über Steuerbord, Detlef = dass ist die falsche Richtung! Schnell aufgestoppt und eine Wende auf kleinstem Raum brachten und dann in Richtung Hafenausfahrt.
Schnell war Tono hinterm Ruder und es ging Soltau, leider gegen den Wind mit Motor, entgegen.

    

Nach einem Kurswechsel über StB. konnten wir nach 1 ½ Stunden zum ersten Mal die Segel setzen, die wir um 19:35 wieder einholen mussten. Unseren ursprünglich ausgewählten Abendanker, die stille und einsame Bucht Sesula in der Nähe des Stadthafens Maslinica konnten wir wegen Schwell leider nicht anlaufen. Wir entschieden uns in den Hafen Veli Drvenik auf der gleichnamigen Insel anzulaufen. Dort angekommen erkundete Klaus in Ruhe die gesamte Situation im Hafen.
Um 20:20 Uhr, bei untergehender Sonne, legten wir unter Anker mit Rückwärtsfahrt längsseits einer Yacht an, die ebenfalls unter Anker an einer kleinen Hafenmole festgemacht hatte. Hier lagen wir geschützt, ruhig und sicher. Der einzige Lärm wurde durch Flugzeuge verursacht, die tief über der Insel den Flughafen Split ansteuerten. Beim genießen unseres obligatorischen Anlegers sahen wir quer über die Bucht ein nettes Restaurant direkt an der Kaimauer in der Ferne.

    

Ein kleiner Fußmarsch und wir saßen in einer rustikalen typischen dalmatinischen Konoba mit Blick auf die Bucht und genossen eine Zahnbrasse, Chevapcici und eine Fleischplatte. Die Taverne Lude Godine „Crazy Years“, Tel. 00 385 21 893046 können wir weiterempfehlen. Nach einem hausgemachten Magenbitter (Slivovic gibt es in keiner Konoba in Süddalmatien) ging es zu unserer Rafaela zurück, die brav auf uns wartete. Ein paar Döschen Bier und Avernas, dann ging es in die Kojen.

    

Der 1. Anreise- und Segeltag war ohne besondere Vorkommnisse, jedoch mit der Tatsache, dass der Wind nicht aus der jahreszeittypischen erwarteten Richtung kam (dass sollte uns auf diesem Törn noch öfter passieren, was uns immer wieder zu Törnroutenveränderungen nötigte).


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