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Wir entschieden uns diesmal für eine typische Charteryacht einer Bavaria 39 Cruiser. Mit 12,41 Meter und 8,3 to Verdrängung, Baujahr 2008 war die „Rafaela“ für unsere 4-Mann-Crew absolut komfortabel und aufgrund Ihrer Größe sehr gutmütig in der Handhabung. Unter Motor waren die Hafen- und Ankermanöver auch ohne Bugstahlruder gut zu manövrieren.

Jeder von uns hatte Ihre eigene Kabine. Tono mit der „Mittschiffskabine“ hatte den größten Raum. Aufgrund der KOBA-Klassifizierung ging aber alles gerecht zu. Die Yacht ist für 7 Personen ausgelegt. Die Plicht bot genügend Platz für uns 4 großen Seebären.

Die Rafaela hatte erst eine Segelsaison hinter sich. Die Takelage, die Segel und alles an Bord war natürlich tipptopp. Der Baum hatte allerdings bei einem Halsemanöver bei einer der Vorherigen Crews eine leichte Delle bekommen, die wir jedoch akzeptierten.

Die Übergabe unserer Segelyacht Rafaela erfolgte sofort als wir ankamen, schon vor der vertraglichen Übergabezeit, problemlos. Die Rückgabe der Yacht erfolgte am Freitag um 14:15 Uhr an Ihrem Stammliegeplatz. Nach der letzten Nacht an Bord ging es am Samstagmorgen um 08:45 von Bord.

Ein unbekanntes Revier erfordert immer eine gute Vorbereitung und Recherche.


Auf der Boot -Messe in Essen im Januar deckten wir uns mit Törnmaterial über Kroatien ein und erwarben aus der Edition Maritim den nautischen Reisführer Dalmatien (Vis, Lastovo und Mljet) der uns Detailinfos zu den Inseln und den Konobas gab. Der Hafen- und Ankerplatz-Atlas 808 Häfen & Buchten von Karl-H. Beständig in der 22. Auflage aus 2009 bildete eine unverzichtbare Planungsgrundlage. Natürlich hatten wir noch aus 2005 den Revierführer Kroatische Adria von Wolfgang Albrecht. Was immer wirklich toll ist sind unsere nautischen Seekarten mit denen wir über den Computer eine Detailtörnplanung vornehmen können.



In der Vorplanung versuchen wir immer –auf Basis der Revier- und Jahreszeittypischen Wind- und Wetterverhältnisse- die idealsten von uns identifizierten Buchten, Anker- und sight-seeing-points in unseren Törn anzulaufen. Entgegen unseren bisherigen Törns konnten wir die Planung aufgrund der Wetterlage "in Echt" nur teilweise umsetzen und viele tolle Ziele waren einfach nicht erreichbar. Natürlich wurden diverse weitere Buchten und Häfen als Wegepunkte und Törnverläufe festgelegt, von denen wir, aufgrund der Wind- und Wetterlage, Gebrauch machen mussten.

In diesem Jahr wollten wir uns wieder einer seglerischen Herausforderung stellen und planten für unsere 6 vollen Segeltage ehrgeizige 224 Seemeilen zurückzulegen.

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